Heute um 13,30 Uhr wurden wir zu einem Küchenbrand in Strechau gerufen. Die Bewohner konnten, in der Zwischenzeit, den Brand selbst löschen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand ein "geringer"... [mehr]
Letzte Newsmeldung
05.06.2010 Taucherfortbildung Juni 2010
Zur Zeit findet in Gössl am Grundlsee das steirische Weiterbildungstaucherlager statt.
Bei Kälte, starkem Regen und Schneeschauer auf den Bergen werden die Feuerwehrtaucher bei... [mehr]
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Die Stadt Rottenmann liegt im obersteirischen Paltental. Die ca. 5500 Einwohner verteilen sich auf den Hauptort Rottenmann und auf die Ortsteile Bärndorf, Singsdorf / Edlach und Strechau.
Unser Einsatzgebiet beinhaltet auch die Betreuung der Gemeinde Oppenberg.
Wir sind stets bemüht, den Bewohnern unserer schönen Stadt in allen Notlagen zu helfen.
Geschichte der Stadt Rottenmann
Um 927 wurde Rottenmann bereits in einem Tauschdokument, abgeschlossen zwischen dem Erzbischof von Salzburg und seinem Chorbischof Cotabert, erstmals urkundlich erwähnt.
Das ursprüngliche Rottenmann befand sich rund 2 km weiter östlich im heutigen Ortsteil St. Georgen. Da dort auf Grund der geologischen Gegebenheiten (starke Versumpfung) eine weitere Ausdehnung der Siedlung nicht möglich war, wurde der heutige Ort von einem deutschen Städtebauer auf den Schuttabhängen des im Süden der Stadt gelegenen Hausberges „Stein am Mandl“ geplant. Zum Schutze der Handelskaufleute, welche die stark frequentierte Salz- und Handelsstraße - früher Römerstraße - befuhren, wurde spätestens zu Anfang des 12. Jahrhunderts die Burg Rottenmann erbaut und mit Mauern und Gräben umgeben. Daraus entwickelte sich über die Jahre das heutige Rottenmann mit einer breiten Marktstraße (Marktplatz), von der rechwinkelig schmale Gassen abzweigen.
Um 1266 wird die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus zum ersten mal erwähnt. Am 25. Oktober 1279 hielt sich König Rudolf von Habsburg zum ersten mal in Rottenmann auf und dürfte bei seinem Besuch die Stadterhebung durchgeführt haben, nachdem in den Folgejahren Rottenmann in verschiedenen Urkunden immer wieder als Stadt bezeichnet wurde. 1296 wird die älteste Nennung eine Stadtrichters vermerkt.
Rund um Rottenmann werden die heutigen Ortsteile Singsdorf und Strechau um 1080, Büschendorf um 1135, Bärndorf um 1150, Grünbühel um 1190, Villamnnsdorf im Jahre 1296 und Goldbühel im 15. Jahrhundert genannt.
Das 16. Jahrhundert war geprägt von der Ausbreitung des Luthertums und den daraus resultierenden Auseinandersetzungen und Unruhen. Die Freiherren Hoffmann erwiesen sich als maßgebliche Förderer des neuen Glaubens und beherrschten bald das gesamte Paltental und Gebiete darüber hinaus. Im Zuge der nachfolgenden Gegenreformation wir über Anweisung des Landesfürsten am 15. November 1599 ein Reformkommission nach Rottenmann entsandt - zwei Tage später war die erst vor 20 Jahren erbaute evangelische Salvatorkirche in Schutt und Asche gelegt. Durch die Abwanderung lutherisch gesinnter zählte Rottenmann im Jahr 1612 nur mehr 116 Bürger, wobei man in dieser Zeit nur jene Bewohner als Bürger bezeichnete, die innerhalb der Stadtmauern einen Hausbesitz nachweisen konnten.
Nach der zweimaligen Besetzung der Stadt durch französische Truppen, die zu Hungersnöten und katastrophalen Zuständen führten, trat durch die Übernahme der Eisenverarbeitung durch Josef Pesendorfer im Jahre 1815 eine Besserung ein. 1892 übernahmen die Gebrüder Lapp die Eisenwerke in Rottenmann und modernisierten den Betrieb. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Werk als Paltenstahlwerk Rottenmann weitergeführt und schließlich vom Deutschen Industriellen Bauknecht gekauft. Heute werden in Rottenmann Kühlgeräte durch die AHT gefertigt.
Seit 1849 gibt es, nachdem Rottenmann durch Jahrhunderte eine eigene Gerichtsbarkeit hatte, das Bezirksgericht. 1850 erfolgte die Eingemeindung von St. Georgen, Strechau/Strechen, 1943 jene der Ortsteile Villmannsdorf und Büschendorf. Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Palten mit den Ortsteilen Bärndorf, Edlach und Singsdorf, mit der Stadtgemeinde Rottenmann vereinigt.